Chobe Waterfront

Die Ufersektion des Chobe NP liegt sehr dicht bei Kasane. Es bietet sich somit auch eine Übernachtung in einem der zahlreichen Camps oder Lodges am Chobeufer bei Kasane an. Von hier aus werden sehr schöne Wassersafaris via Boot entlang des Chobe Fluss angeboten.

Ab Kasane Airport können Rundflüge über den Chobe NP gechartert werden. Ein schönes Erlebnis nach Sonnenaufgang, oder vor Sonnenuntergang.

Kasane selbst bietet alle notwendigen Versorgungsmöglichkeiten inkl. Supermärkten, Tankstelle und KFZ-Werkstatt. Das Ngoma Gate zum Chobe NP erreicht man ab Kasane in ca. 10 Minuten über beste Teerstraßen.

 

Anreise ab Namibia ( und ab Savuti)

Vom Caprivi aus kommend erreicht man am Ende des Kaprivi Zipfels die Grenzstation Ngoma Bridge. Weitere zwei Kilometer südöstlich der Grenze liegt der erste von insgesammt 3 Parkeingangängen zum Chobe Waterfront, Ngoma Gate. 

Wer aus der Savuti zum Chobe NP Waterfront hoch kommt, verläßt das Savuti Camp über die neue Brücke in Richtung Norden und folgt der gut 112Km langen, teils sehr tiefsandigen Piste entlang und durch den Chobe Forrest bis rauf zum Ngoma Gate. Die Piste aus der Savuti erreicht die Verbindungsstrasse zum Caprivi ungefähr einen halben Kilometer vor der Grenze zu Namibia und ca. 1,5 Km vor dem Ngoma Gate. Fahrtzeiten zwischen 2 und 4 Std. ab Savuti bis Ngoma Gate sind normal.

Entweder fährt man am Ngoma Gate direkt in den Chobe NP Waterfront ein, oder wenn die Vorräte nicht reichen, nutzt man ab dem Gate kostenfrei die Asphaltpiste Richtung Kasane (ca. 50 Kilometer) für den Transit durch den Chobe NP. 

Anreise ab Kasane (gilt auch für Reisende aus Sambia, Simbabwe)

Von Kasane aus in Richtung Namibia fahrend erreicht man nach knapp 8 Km das erste von drei Gates in den Chobe NP (Flussufer), das Sidudu Gate.  Es hat schon vor vielen Jahren das alte Gate direkt am Chobeufer bei Kasane ersetzt.

Vom Sidudu Gate führt eine Piste hinab zum Chobeufer und dann entlang des Ufers bis zum Ngoma Gate. Rechts und links gehen viele Pirschwege in das Hinterland und zum Ufer ab. Das Gelände ist teilweise bewaldet, besteht zumeist jedoch aus normalen Buschland. Im Chobeuferbereich finden sich ausgedehnte, üppige Grasweiden. Die Pirschwege sind aus festem Lehm, der zum Teil mit Steinen und Felsen durchzogen ist. Im Uferbereich sind viele der Loops aus Sand.

Anreise ab Nogatsaa/Tshinga

Wer sich durch die wilde Einsamkeit der Nogatsaa Region traut, kann den Chobe NP "Flussufer" direkt über das mittlere der drei Gates, das Nantanga Gate erreichen, das ca. 30Km vom Ngoma Gate entfernt an der Transitstrecke steht.

 

Die Ufersektion (Waterfront) des Chobe NP ist die Heimat großer Elefantenherden. Gerade während der Trockenzeit kann man Beobachtungen von Elefanten nahezu 100%ig garantieren. Löwen und Wasserbüffel suchen das Flussufer bevorzugt in den frühen Morgenstunden und am späten Nachmittag auf. Krokodile und Flusspferde findet man im Verlauf des gesamten Chobe. Mittags steigen die Chancen Herden größerer Antilopenarten beim Trinken entlang des Ufers zu beobachten. Darüber hinaus beherbergt der Park die Basics von Afrika, also Wildschweine, Giraffen, Wasserböcke, Impalas, Warane, Meerkatzen, Paviane, Zebras, unzählige Vogelarten inklusive einiger sehr seltener Storchen- und Wasservogelarten. Der schrille, langezogene Ruf des Schreiseeadlers ist im Chobe ein ständiger akustischer Begleiter. Mangusten, Perlhühner, Honigdachse, diverse kleiner Katzenarten, Hyänen und Schlangen runden das Erscheinungsbild mit ein wenig Glück ab.

Das alte Serondela Camp geistert noch immer in den Köpfen vieler Botswanareisenden. Es ist seit 1999 geschlossen und wenig später bis auf die Fundamente abgetragen worden. Die alten Rundbauten waren baufällig. Zudem war das Camp für die gestiegene Zahl an Touristen einfach zu klein. Die Tiere der Umgebung hatten sich sehr an die Touristen in Serondela gewöhnt. Warzenschweine konnte man praktisch aus der Hand füttern..... und die Affen warenzu einer sehr unangenehmen und teils auch gefährlichen Plage geworden.

Für das Serondela Camp wurde einige Kilometer weiter in der Ihaha Region ein neues Camp am Chobeufer errichtet, dass vergleichbar ausgestattet ist, wie das Camp in der Savuti. Man blickt direkt auf das weite Ufer des Chobe mit seinen endlosen, grünen Grasweiden. Atemberaubende Sonnenuntergänge sind praktisch garantiert.

                                                                             traditionelle Fischer auf der namibianischen Flußseite