Nxai Pan & Makgadikgadi Pans NP

Die größten Salzpfannen dieser Welt, mit einer Gesamtfläche von 12.000 Quadratkilometern liegen in Botswana. Es sind die Makgadikgadi Pans. Die primäre Bewässerung dieser Pfannen erfolgte eigentlich über den Boteti Fluss. Aufgrund der langanhaltenden Dürren in Botswana und des errichteten Staudamms bei Mopipi führt der Boteti nur unregelmäßig ausreichend Wasser. Damit bilden die Niederschläge während der Regenzeit in vielen Jahren die einzige Wasserversorgung der Salzpfannen. Während der Regenzeit füllt sich der östliche Bereich der Pfannen dort wo der Nata Fluss in die Pfannen mündet mit einem geringen Wasserstand. Gerade genug um sich zu einem Paradies für Wasservögel zu entwickeln, die zu Tausenden in den Pfannen brüten.  Der südwestliche Teil der Salzpfannen ist im Falle das der Boteti ausreichend Wasser führt fruchtbares Überschwemmungsland. Dann entwickelt sich hier eine prachtvolles Weideland für Wildtiere. Teile dieses „Weidelands“ wurden als Nxai Pan & Makgadikgadi Pans NP unter Schutz gestellt. Ursprünglich handelte es sich bei Nxai und Makgadikgadi um zwei eigenständige Schutzgebiete, die im Jahre 1993 erweitert und zusammengeschlossen wurden.

Nahe der Nxai Pfanne befindet sich die kleine Kudiakam Pfanne mit den berühmten "Baines Baobabs".

 

 

Unser Tipp: Eine alternative Anreiseroute zur Nxai Pan unter Einbindung der Baines Baobabs ist die alte Nata-Maun Road. Von Maun kommend fahren Sie bis zur Westgrenze des NP´s. Sie werden durch ein Hinweisschild auf das Erreichen der Parkgrenze aufmerksam gemacht. Direkt parallel zum dort befindlichen Veterinärzaun biegt links eine schmale Sandpiste ab, die nach knapp 20Km in nördlicher Richtung auf die alte Nata-Maun Road führt. Von Nata oder Gweta kommend passieren Sie die östliche Parkgrenze und biegen direkt rechts ab. Der Nata-Maun Road folgen Sie nach links in Richtung Maun. Diese alte Piste  windet sich durch das Buschland. Sie hat mitunter sehr tiefe Schlaglöcher und sollte entsprechend befahren werden. Es ist eine schöne Möglichkeit via Zeitreise wenige Jahre  in der Entwicklung von Botswanas Infrastruktur zurück in die Vergangenheit zu Reisen. Hier gewinnt man einen schönen Eindruck, wie beschwerlich das Autofahren in Botswana vor noch garnicht so langer Zeit war. Auf der alten Strecke fahren nur selten Touristen. Die Wildtiere nutzen diesen abgelegenen und ruhigen Bereich gerne für ihre eigenen Wanderungen, entsprechende Chancen auf Wildbeobachtungen bestehen.