Nxai Pan

Die nördlichste Pfanne dieses Nationalparks ist die Nxai Pan. Sie präsentiert sich als weitläufige Ebene, gelegentlich von einzelnen Mopane- und Akaziengruppen durchsetzt und vor allem im Norden und Osten umrahmt von dichten Busch und Mopanewäldern. An die Nxai Pan gliedern sich einige kleinere Pfannen an, die zum Zwecke der Pirschfahrt genutzt werden können. Von den ursprünglichen zwei Camps in der Nxai ist seit vielen Jahren nur noch das südliche Camp in der Nähe des Parkeingangs nutzbar. Das nördliche Camp ist den Elefanten zu Opfer gefallen und verottet seit einer halben Ewigkeit.

Das südliche "South Camp" ist eine meistens sehr gepflegte Anlage im Schatten hoher Bäume. Sanitärblöcke mit Dusche und WC stehen zur Verfügung. Die Nxai Pfanne ist klein genug um ohne Probleme von diesem Camp aus erschlossen zu werden. Der oft angepriesen Hochstand ist wie so oft in Afrika schon lange verwittert.....

In der Mitte des NP´s entlang der „Durchgangspiste“ zwischen dem Gate und dem South Camp gibt es ein künstliches Wasserloch, das ganzjährig mit einer Pumpe versorgt wird. Größere Herdenverbände finden sich hier eigentlich nur im Anschluss an die Regenzeit, wenn sich die Pfanne in eine üppige Graslandschaft verwandelt. Die Pfanne beheimatet eigene Löwenrudel, Leoparden, Geparde, Zebras, Giraffen, diverse Antilopenarten, Elefanten und Impalas fühlen sich hier wohl. Dazu kommen die Antilopen, die man in Botswana nur in den südlichen Regionen findet: Springböcke und Spießböcke. Selbstverständlich runden auch hier Hyänen, Schakale, Löffelhunde und einige der kleinen Raubkatzen die Fauna ab.

 

Mit viel Glück kann man im South Camp bei Nacht Bushbabys in den Bäumen finden.......

Anreise:

Der Weg in die Nxai kann sehr beschwerlich sein. Die rund 36 Km Sand und Tiefsandpiste haben es für Fahrzeuge mit mässiger OffRoad Qualität durchaus in sich. Ich möchte sie persönlich nicht als schlecht beschreiben...., obwohl sie in einigen Reiseführern als "härteste oder schlechteste Sandpiste" Botswans beschrieben wird. Ich bin schon deutlich unangenehmere Pisten gefahren. Aber hier trennt sich wieder die Spreu vom Weizen. Ein guter 4x4  überwindet die Piste fast spielerisch..., ein weniger guter 4x4 quält sich (und seine Insassen) halt ein wenig.

Diese Sandpiste zweigt von der aus Maun kommend Teerstraße nach ca. 140 Km links ab. Von Nata kommend erreicht man die Piste nach ca. 154 Km zur rechten Hand.  Je nach Auto, aktuellem Pistenzustand und Können des Fahrers ist die Piste in einer guten Stunde zu befahren...., es können aber auch zwei Stunden werden.

Auf halber Strecke, nach ca. 19 Km kreuzt die alte Maun-Nata Piste. Wer ihr nach rechts folgt gelangt zu den Baines Baobabs.